Als der Eingangschor der Johannes-Passion am Karfreitag, den 7. April 1724 in der Leipziger Nikolaikirche zum ersten Mal erklang, hörte das Publikum eine Musik von bis dahin ungekannter vokal-symphonischer Wucht und Größe.
Mit diesem Paukenschlag führte sich der im Jahr zuvor nach Leipzig berufene Johann Sebastian Bach im Bereich der Passion beim Publikum ein.
Die Johannes-Passion ist Bachs dramatischstes Werk und wird vom Symphonieorchester Rheine gemeinsam mit den Chören der Musikvereine Rheine und Gronau aufgeführt.
Große Stimmen hat das Orchester für die Soloparthien eingeladen.
Beim Passionskonzert wirken die Sopranistin Inga Balzer, die Altistin Christina Schmitt, der Tenor Stefan Sbonnik, der Bass-Bariton Antonio Di Martino und als Basssänger André Sühling mit.
Die musikalische Leitung des Konzertes hat Luis Andrade.